LOHMANNdialog
LOHMANNdialog

Aktuell 2017

Maria und Natalia Petschatnikov / Gruppendynamik / STERNWYWIOL GALERIE / Hamburg

Maria und Natalia Petschatnikov, Exoten - Der Wolf und die Eier, Öl auf Leinwand, 2016, 140 x 180 cm

 

Maria und Natalia Petschatnikov

 

Gruppendynamik

Malerei, Skulptur, Installation

 

Vernissage: 19. Januar 2017, 18h

Zur Eröffnung wird Heinz Lohmann sprechen

 

Dauer der Ausstellung: bis 22. April  

Besichtigung: Di - Fr 10 - 18h sowie Sa 12 - 16h

 

STERNWYWIOL GALERIE

Künstlerische Leitung: Christina Dickel, M.A. und Dr. Kathrin Reeckmann

An der Alster 81, 20099 Hamburg, direkt neben dem Hotel Atlantic

 

 

Unter dem Titel KUNST-STOFF haben die beiden Künstlerinnen bereits 2001 eine installative Einzelausstellung in C15, SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN, kreiert. Bunte Plastiktüten vom Gemüsemann um die Ecke waren Ausgangsmaterial für Malerisches und Objekthaftes.

 

2006 waren sie mit einer grandiosen Installation zu Gast im KUNSTVEREIN HARBURGER BAHNHOF. Mice & More war eine kritische Auseinandersetzung mit dem schönen Schein der digitalen Welt. Die Künstlerinnen haben damals Computerrelikte samt Zubehör 1:1 nachgebaut, aus Pappe und Klebestreifen. Die Ausstellung ist im Buch Künstlerische Prozesse - drei Positionen veröffentlicht.

Maria und Natalia Petschatnikov / Vordenker Award der Gesundheitswirtschaft / Berlin

Maria & Natalia Petschatnikov, Papier, 2017, Bronze, dreiteilig

 


Papier - Bronze Skulpturengruppe / Kunstpreis-Preis Vordenker Award


Im März 2017 wird in Berlin der Vordenker Award der Gesundheitswirtschaft verliehen. Dieser Preis wird ausgelobt von der Initiative Gesundheitswirtschaft e.V. (IGW) unter dem Vorsitz von Prof Heinz Lohmann, der B. Braun Stiftung und dem Bibliomed-Verlag.

 

Die Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov wurden beauftragt dazu eine Skulptur zu entwerfen.

 

Der Award, dieses exklusive, mehrteilige Kunstwerk, ist nun der Öffentlichkeit vorgestellt worden:

Die Skulpturengruppe „Papier“ der beiden Künstlerinnen ist ein Unikat, bestehend aus drei "Papierblättern und einem Bleistift", jeweils in einem aufwendigen und technisch komplexen Verfahren in Bronze gegossen.

 

"Technik treibt zwar häufig den Wandel, aber wirkliche Innovationen beginnen immer in den Köpfen“, kommentiert Jury-Mitglied und IGW-Vorsitzender Prof. Heinz Lohmann. „Deshalb sind kreative Menschen besonders in unserer Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche so wichtig. Sie brauchen nicht viel, oft genügen einige Blätter Papier, um die richtigen Ideen darauf festzuhalten.  Das inspirierende Kunstwerk von Maria und Natalia Petschatnikov ist also genau der passende Preis für den Vordenker Award 2017.“

MAKSA und ihre Weggefährten / Maria und Natalia Petschatnikov / Marta Volkova und Slava Shevelenko

MAKSA / Performance in C15 / November 2008

 

 

MAKSA und ihre Weggefährten

in der Fabrik der Künste

mit dabei: Maria und Natalia Petschatnikov

 

Vernissage: Donnerstag 16. Februar 2017, 19.00Uhr

zum 60sten Geburstag von MAKSA / 1957 - 2012

 

Dauer der Ausstellung: 17. – 18. Februar 2017, 17h - 21h,

Finissage: Sonntag 19. Februar ab 17h

 

Fabrik der Künste - 20537 Hamburg - Kreuzbrook 10/12
 

Auszug aus dem Katalogtext von Ulla Lohmann zur Ausstellung NichtsPunktPortrait 2008 im Ausstellungsraum C15

 

„Kunst ordnet Gefühle, ist Meditation. Kunst schafft Klarheit“ meint sie. „Man kann Werte überschauen, das mentale Können überprüfen, eine eigene Ästhetik und Sprache entwickeln.“ Derzeit wagt MAKSA den Spagat zwischen „Nichts“ und „Porträt“. Natürlich ist sie sich darüber im Klaren, dass es in der Kunst nie Nichts gibt. Aber eine Stimmung möchte sie ausdrücken. Das Bild soll sich von der Materie, dem Bildträger, trennen. Konsequent wie sie ist, bekommt das „Nichts“ dann auch keine Signatur. Wenn MAKSA die Kunst aufräumt, dann räumt sie auch ihren Kopf auf. Stetig ist sie unterwegs, zu erforschen was man wirklich braucht. Der Umgang mit der Kunst ist für sie essentiell, lebensnotwendig. Am Ende unseres Gesprächs sagt sie bedenklich, aber liebevoll: „Die Malerei ist nun mal mein Kloster und aber sie ist auch mein Paradies“.