LOHMANNdialog
LOHMANNdialog

Aktuell 2018

Jutta Konjer / kroko / Ausstellung im WESTWERK.

 

Manfred Kroboth - kroko - Jutta Konjer

 

Zeichnungen / Fotografie / Objekte / Installation

 

Jutta Konjer setzt gemeinsame und jeweils einzeln entstandene Arbeiten von Manfred Kroboth und ihr in Bezug und kreiert so mit neuen Zusammenhängen veränderte Sichtweisen.

Die Werke umfassen den Zeitraum von 1991 bis 2015. Jutta Konjer meint dazu:

In einem Zusammenspiel von Inzenierung im öffentlichen Raum und Installationen arrangieren sich die Werke in einem anderen, neuen Kontext.

 

06. Dezember 19h

Einführung Heinz Lohmann

Dauer der Ausstellung: 07. - 16.12.2018

Di - Fr 16 - 19h, Sa - So 15 - 18h

WESTWERK., Admiralitätstr. 72, 20459 Hamburg

 

Jutta Konjer, De Kööksch, 2004, Zeichnung / Foto / Porzellanrahmen

LOHMANN konzept erneut bei add art am 22.-24.11.2018 / Hamburgs Wirtschaft öffnet Türen für Kunst

special guest ist in diesem Jahr der Mail-Art-Künstler Hans Braumüller

Heinz Lohmann mit einem mail art projekt von Hans Braumüller

"Die beruflichen Aktivitäten von LOHMANN konzept richten sich auf die Vermittlung von Innovationen in der Gesundheitswirtschaft. Da passt das zentrale Sammlungsmotiv, nämlich Wandel, hervorragend in den Kontext. Die in den Büroräumen präsentierten Arbeiten führen häufig zu anregenden Gesprächen mit unseren Gästen. Die sind durch die viele Kunst oft erst einmal irritiert", so Heinz Lohmann. 

 

In den Geschäftsräumen von LOHMANN konzept ist ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunstpositionen vertreten. Es gibt Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografie, Video- und Computerkunst ebenso wie mail art. Die Werke sind im Besitz der Gesellschafter Ines Kehrein und Konrad Rippmann sowie der SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN. Wir freuen uns auch jetzt, wie schon bereits seit seit 2014, wieder an der add art teilzunehmen.

 

In diesem Jahr wird Hans Braumüller mit seiner mail art als special guest vorgestellt. Jeder Besucher erhält von ihm ein kleines, vor Ort gefertigtes, nummeriertes und signiertes Kunstwerk als Geschenk.

 

LOHMANN konzept / Stormsweg 3 / 22085 Hamburg-Uhlenhorst

Führungen mit Anmeldung auf addart.de: Freitag 23.11. 17:30h und Samstag 24.11. 14:00h sowie 15:30h

Besichtigung ohne Anmeldung: Freitag 23.11. 16:00h-20:00h und Samstag 24.11. 13:00h-17:00h

Reihe dialogKULTUR / November 2018 / Ausstellungsraum C15 / Hamburg

PD Dr. Reinmar Grimm berichtet über die letzte Deutsche Indien-Expedition von 1955 - 1958

Impressionen des Abends - Moderation: Heinz Lohmann Foto: falk von traubenberg

Eine eher exotische Angelegenheit war das Thema

unserer Gesprächs-Reihe dialogKULTUR

- Diskussionen um gesellschaftliche Themen -

 

mit Dr. Reinmar Grimm. Viele Jahre war er als Privatdozent am Zoologischen Institut in Hamburg tätig. Nach seiner beruflichen Zeit hat er sich nun der Aufarbeitung einer besonderen Sache gewidmet, nämlich der

letzten Deutschen Indien-Expedition 1955-1958 unter Leitung von

Gustav Adolf Baron von Maydell. Als junger Assistent durfte er damals

die ankommenden Kisten mit in Empfang nehmen. Dann geriet jedoch

alles in Vergessenheit. Warum?

Jahrzehnte später heißt es nun im ersten Satz seines spannenden Berichtes: "Es begann mit fünf Aktenordnern und einem Karton in einem Stahlschrank in der Säugetiersammlung des Zoologischen Museums Hamburg. ... "

 

Mit Dr. Reinmar Grimm waren wir nun auf Expeditionsreise und haben uns auch dem Wandel der Forschung und den heutigen ethischen Fragen zugewendet.

 

Die enorme wissenschaftliche Leistung von Reinmar Grimm beschrieb an diesem Abend sein Kollege Prof. Dr. Harald Schliemann so: "Er hat mit seinem Buch über die Indien-Expedition eine für die Hamburger Zoologie - und darüber hinaus - eine unglaublich wichtige Arbeit geleistet und eine lange als schmerzlich empfundene Lücke geschlossen. Ich bewundere seine Unermüdlichkeit, mit der er sich in diese Materie so erfolgreich gekniet hat, sehr."  

Ilka Vogler / Weltenbilder / Fabrik der Künste / Hamburg

Ilka Vogler, Kalivaki, 2011, Acryllack auf Lackfolie, 115cmx165cm

Ilka Vogler

 

Weltenbilder

Lackfolienarbeiten aus den Jahren 2001 bis 2017

 

Vernissage Freitag 05. Oktober 2018, 19h 

Einführung Ulla Lohmann

 

Zur Ausstellung erscheint ein Buch in der Reihe dialogKULTUR, herausgegeben von Ulla und Heinz Lohmann

 

"Ilka Voglers Lackfolienbilder wirken oft wie überdimensionierte, flüchtige Zeichnungen, dann wieder kommen sie ganz malerisch, mit kräftigem Farbauftrag daher. Die Farben sind klar, die Raumaufteilung ist großzügig, auch bei den kleinen Formaten. Zeichnerische und malerische Ansätze werden nicht immer vollständig ausgeführt. Bisweilen wird die Farbe mehrschichtig und kompakt verwendet, so dass die Bildoberfläche in einem reliefartigen Charakter erscheint. Mit diesen Strukturen werden gelegentlich die Grenzen des Objektes berührt und eine skulpturale Qualität der Malerei angedeutet. ... Die Lackfolien spielen eine ganz eigenständige Rolle in den Arbeiten. Der Untergrund oder Bildhintergrund bleibt vielfach unbearbeitet. Dessen Farbe, Glanz und Reflektionen müssen aber in das Gesamtwerk integriert werden." 

Ulla Lohmann, Hamburg, Juli 2012 (Textauszug)

Dauer der Ausstellung bis 14. Oktober 2018

Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10/12, 20537 Hamburg

Hans Braumüller / Ateliergespräch zur mail art / Marktstraße / Hamburg

Ateliergespräch bei Hans Braumüller / Moderator Heinz Lohmann

Im Rahmen der offenen Ateliers, Sonntag, 23. September 2018, hatte der Künstler Hams Braumüller zu einem Gespräch über mail art eingeladen. Moderiert wurde es von Heinz Lohmann.

 

Seit vielen Jahren beschäftigt Hans Braumüller diese Methode der kreativen Kommunikation mit seinen Künstlerkollegen auf der ganzen Welt; denn zur Teilhabe an mail art Projekten braucht es lediglich eine Briefmarke.

 

Die Opposition gegen Juroren jeglicher Art, gegen ihre Urteile über Wert und Unwert von Kunst gehört zum Kodex der Mail Art. "No jury, no return" lautet eines der Prinzipien, das den offenen, nicht kommerziellen, ur-demokratischen Charakter dieser Kunstform unterstreicht. Gearbeitet wird stets nach der Methode des „add, alter and return“.

 

Beim 14. Gesundheitswirtschaftskongress, am 19. und 20. September 2018 in Hamburg, hat Hans Braumüller die Besucher mit seinen mail art Aktionen fasziniert.

Kongresspräsident Heinz Lohmann im Interview mit der TK im Vorfeld der Tagung: "Die Anwesenheit des Mail-Art-Künstlers Hans Braumüller wird für mich eines der Highlights im Programm sein. Er wird "vor Ort" kleine Kunstwerke gestalten und signieren. Die Teilnehmer des Kongresses können diese dann kostenlos mit nach Hause nehmen."

Jutta Konjer / Zeichnungen / Künstlerhaus Hamburg - Bergedorf

Jutta Konjer, Zeichnung, Pavillon, 2018 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

 

Jutta Konjer

 

her-Mann

Zeichnungen 

 

15. bis 30. September 2018

Einführung Ulla Lohmann

 

"Die Zeichnung – hier im erweiterten Großformat – wird verräumlicht, ... Schließlich macht Jutta Konjer die Betrachter zu Mitwissern und Akteuren indem sie ein Ohr aus Porzellan an der mit flüchtigem Strich auf die Wand gezeichneten Tür horchen oder ein Bruchstück einer Maske mit spitzer Nase aus einem Vorhang blinzeln lässt.

 

Eine liebevolle Hommage an die alte Hündin Nike ist wohl die Hundeleine. Ganz klar ist da aber nicht, ob der Hund nun gerade mit der Leine um die Ecke verschwindet, oder ob der Kopf der Künstlerin immer noch diesem letzten sichtbaren Zeichen einer ungewöhnlichen langen Freundschaft verbunden ist."

Ulla Lohmann, Hamburg, Februar 2007 (Textauszug)

 

Künstleraus Hamburg - Bergedorf, Möörkenweg 18, 21029 Hamburg

Reihe dialogKULTUR / Septemper 2018 / Ausstellungsraum C15 / Hamburg

Autorenlesung und Gespräch mit der Künstlerin Kyung-hwa Choi-ahoi

Diesmal ging es in unserer

Gesprächs-Reihe dialogKULTUR

Diskussionen um aktuelle gesellschaftliche Themen

 

um eine Buchpräsentation. Geschrieben hat das Werk die Künstlerin Hyung-hwa Choi-ahoi.

 

Die Koreanerin hat an der Hfbk Hamburg studiert, lebt schon viele Jahre in Hamburg und lehrt als Professorin im Fach Zeichnen an der Hochschule für Künste Bremen.

Ihre Werke verknüpft sie oft mit schriftlichen Hinweisen, manchmal ist es nur ein Datum, manchmal erzählt sie ganze Geschichten. So sind schon einige spannende Bücher entstanden.

Ihr neuestes Werk heißt Japanische Zunge. Hier schildert sie in kleinen eindrucksvollen Episoden Erfahrungen von Menschen aus Korea mit Menschen aus dem benachbarten Japan.

 

Die Moderation des Abends hatte Heinz Lohmann                                                                          Foto: Dae-son Seo

Maria und Natalia Petschatnikov / Film-Projekt PABALTYS / STERNWYWIOL GALERIE Hamburg

Maria und Natalia Petschatnikov, 2016, Pabaltys, Aquarellkreide, 22 x 30 cm

 

Maria und Natalia Petschatnikov

 

PABALTYS

 

Die Künstlerinnen zeigen eine Installation aus animiertem Film, Zeichnungen, Objekten und Phenakistiskops. Über 3000 Handzeichnungen sind die Grundlage dieses, Films.

Er ist Dokument einer Reise von Berlin nach Pabaltys, ihrem Sehnsuchtsort in Litauen, dem Ferienort ihrer Kindheit.

 

30. August bis 17 November 2018

 

STERNWYWIOL GALERIE

Künstlerische Leitung:

Christina Dickel, M.A. und Dr. Kathrin Reeckmann

An der Alster 81, direkt nebendem Hotel Atlantic

 

Das Film-Projekt PABALTYS wurde gefördert von der Stiftung ZURÜCKGEBEN und von

C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

okork kroko / Jutta Konjer und Manfred Kroboth / Neuer Katalog erschienen / Juni 2018 / Hamburg

Jutta Konjer / Manfred Kroboth, blauer Sessel, 2013 C15, SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

Unter dem Titel okork kroko zeigt der soeben erschienene Katalog inszenierte Fotografien von Jutta Konjer und Manfred Kroboth.

Es sind Arbeiten aus ihrem vielfältigen, umfangreichen gemeinsamen Werk, entstanden in den Jahren 2011 bis 2015.

 

Kommunikation mit der Normalität

 

Die Kunst von kroko ist Kommunikation mit der Normalität. Zufällig entdeckte Fundstücke und Orte werden neu formiert. Gebrauchtes, Verworfenes, Abgestelltes wird regeneriert, der Isolation und Nichtigkeit enthoben und in die Bedeutsamkeit zurückgeführt. ...  Sie selbst beschreiben ihre Arbeit als: „…ein wieder in Erinnerung rufen von Dingen und Orten, die vergessen wurden, wertlos oder aus der Zeit gefallen sind. Wir tun dies mit Aktionen, die nur für die Kamera bestimmt sind. Wie bei einem Filmstill sind es Momentaufnahmen einer Geschichte, die vom Betrachter weiter gedacht werden kann.“ ...

 

Die Künstler arbeiten im Grenzbereich von Skulptur, Installation und Selbstinszenierung. Sie formieren fiktive Konstellationen der heutigen Konsumgesellschaft und reflektieren den kulturellen Umgang mit Natur und Umwelt. Der ernsthafte und doch spielerisch narrative Tenor, gepaart mit Witz und Ironie verleiht den Werken zugleich Spannung und Emotion, Gehalt und Tiefe. Jutta Konjer und Manfred Kroboth werfen mit ihren Arbeiten Fragen auf, die an Aktualität nichts vermissen lassen. Welche Wertvorstellungen hat eine Gesellschaft? Welche Bedeutung lässt sie diesen Werten zukommen? Wie haben sich Werte und deren Bewertung verändert? Wie geht eine Gesellschaft mit Ressourcen um? Ist sie zukunftsfähig in Entscheidungen und Entwicklungen? Mit überzeichneten Bildern schreibt kroko ein Psychogramm unserer Kultur, eine biografische Gesellschafts-Skizze am Beginn des 21sten Jahrhunderts mit den Themen Leben, Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Erhöhte Wachsamkeit in dieser Zeit ist geboten; denn nichts ist wie es scheint. 

Ulla Lohmann, Hamburg, Juli 2017 (Textauszug)

 

Der Katalog wurde unterstützt von C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

Klaus Geldmacher / Vordenker Award der Gesundheitswirtschaft / März 2018 / Berlin

Klaus Geldmacher, Einleuchtend, 2018

Den Vordenker Award 2018 erhielt Prof. Dr. Jens Scholz. Das mit dem Preis verbundene Kunstwerk gestaltete in diesem Jahr der Künstler Klaus Geldmacher.

 

"Seit den sechziger Jahren nutzt er Technik für seine inspirierenden Objekte. Der Umbruch der Digitalisierung verlangt von Managern und Unternehmern der Gesundheitsbranche jetzt, ihm nachzueifern sagt Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft. In diesem schwierigen Prozess gilt es nun sich nicht den Gesetzen der Technik zu unterwerfen, sondern den Kulturumbruch in den Betrieben aktiv zu gestalten."

 

Klaus Geldmacher, Einleuchtend, 2018, 30x40x20 cm,
Metall, Acrylglas, Kunststoff, Kabel, LED-Streifen, LED-Glühbirne,

elektronische Bauteile

Heinz Lohmann eröffnet die Ausstellung Four approaches to painting / 03. Februar 2018 / Düsseldorf

Viola Taxis, Hugo Mayer, Monique Becker und Anna Beckenbach

zeigen ihre aktuelle Malerei im Ballhaus Nordpark, Düsseldorf

 

Zentrale Werte neu ausloten und zuordnen

 

Ich bin so froh, Sie heute hier alle in der Ausstellung zu treffen und zu sehen, wie sie sich in der Betrachtung der Gemälde, die mit Hilfe einer uralten Kulturtechnik entstandenen sind, auf den Weg machen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Die Malerei bietet die Möglichkeit, dabei im wahrsten Sinne des Wortes abzuschichten, in Sphären vorzudringen, die zum Verständnis des Ganzen absolut erforderlich sind. Das Tolle an der Malerei der Neuzeit ist ihre Freiheit. Gelöst von der Verpflichtung, das Vergangene zu dokumentieren, kann sie Rätsel aufgeben, sie kann Widersprüche deutlich aufzeigen und sie kann sehr existentiell werden. Vielleicht ist es gerade das, was in einer Zeit immer rasanter werdenden Umbrüche von Prozessen und Strukturen weiterhilft. Vielleicht ist die Aufgabe der Kunst in der heutigen Zeit nicht so sehr, dieser unglaublichen Vielfalt in allen Verästelungen zu folgen, sondern genau das Gegenteil: mitzuhelfen, das Grundlegende, das Konstitutive zu betonen. Natürlich muss Kunst berühren, aufrühren, ja, auch verstören. Sie darf verunsichern und anecken. Aber die menschliche Existenz, unser Zusammenleben, beruht auf einer überschaubaren Zahl zentraler Werte, die es gilt, immer wieder neu auszuloten und einzuordnen, heute mehr denn je.

 Textauszug aus der Eröffnungsrede von Heinz Lohmann

Reihe dialogKULTUR / Januar 2018 / Ausstellungsraum C15 / Hamburg

Discussionen um aktuelle gesellschaftliche Themen

Unsere Gesellschaft ist in besondere Bewegung geraten. Da erscheint die Zukunft vielen Menschen unsicher. Perspektiven verschwimmen, vertraute Strukturen sind in Auflösung begriffen. Die Frage nach Orientierung drängt sich geradezu auf. Doch wo sind Inhalte, Gestaltungswille und Konzepte in Politik, Gesellschaft und Kultur?

 

Gesellschaft ohne Konzept! Kunst mit?

 

In einer Gesprächsrunde - unter der Moderation von Heinz Lohmann - sind wir der Frage nachgegangen, ob der Kunst in einer solchen Situation eine Rolle zukommen kann. Die Protagonisten dieses Abends waren der Konzeptkünstler falk von traubenberg und der Kunstmittler Hajo Schiff.