LOHMANNdialog
LOHMANNdialog

Aktuell 2018

Maria und Natalia Petschatnikov / Film-Projekt PABALTYS / STERNWYWIOL GALERIE Hamburg

Maria und Natalia Petschatnikov, 2016, Pabaltys, Aquarellkreide, 22 x 30 cm

 

Maria und Natalia Petschatnikov

 

PABALTYS

 

Die Künstlerinnen zeigen eine Installation aus animiertem Film, Zeichnungen, Objekten und Phenakistiskops. Über 3000 Handzeichnungen sind die Grundlage dieses, Films.

Er ist Dokument einer Reise von Berlin nach Pabaltys, ihrem Sehnsuchtsort in Litauen, dem Ferienort ihrer Kindheit.

 

Vernissage: Donnerstag 30. August 2018, 18h

 

Dauer der Ausstellung bis 17. November 2018

STERNWYWIOL GALERIE

Künstlerische Leitung:

Christina Dickel, M.A. und Dr. Kathrin Reeckmann

An der Alster 81, direkt nebendem Hotel Atlantic

 

Das Film-Projekt PABALTYS wurde gefördert von der Stiftung ZURÜCKGEBEN und

von C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

Vorschau / Ilka Vogler / Weltenbilder / 05. - 15. Oktober 2018 / Fabrik der Künste / Hamburg

Vernissage: Freitag, 5. Oktober 2018, 19:30h - Einführung Ulla Lohmann

Ilka Vogler, Kalivaki, 2011, Acryllack auf Lackfolie, 115cmx165cm

Die Künstlerin zeigt unter dem Titel Weltenbilder

eine Auswahl meist großformatiger Lackfolienarbeiten

aus den Jahren 2001 bis 2017.

 

"Ilka Voglers Lackfolienbilder können plakativ, phantasievoll, bunt, rätselhaft verschlüsselt, melancholisch und fröhlich zugleich sein. Oft wirken die Arbeiten wie überdimensionierte, flüchtige Zeichnungen, dann wieder kommen sie ganz malerisch, mit kräftigem Farbauftrag daher. Die Farben sind klar, die Raumaufteilung ist großzügig, auch bei den kleinen Formaten. Zeichnerische und malerische Ansätze werden nicht immer vollständig ausgeführt. Bisweilen wird die Farbe mehrschichtig und kompakt verwendet, so dass die Bildoberfläche in einem reliefartigen Charakter erscheint. Mit diesen Strukturen werden gelegentlich die Grenzen des Objektes berührt und eine skulpturale Qualität der Malerei angedeutet.

 

Die Lackfarben stammen aus dem Heimwerker- oder Maler- und Anstreicher-Bedarf. Die Folien, eigentlich für die Verwendung als Tischdecken vorgesehen, gibt es im Kaufhaus. Ilka Vogler ist von der Materialität dieses industriellen Produkts und dessen künstlerischen Einsatzmöglichkeiten fasziniert, denn die Lackfolien spielen eine ganz eigenständige Rolle in den Arbeiten. Der Untergrund oder Bildhintergrund bleibt vielfach unbearbeitet. Dessen Farbe, Glanz und Reflektionen müssen aber in das Gesamtwerk integriert werden." 

Ulla Lohmann, Hamburg, Juli 2012 (Textauszug)

Zur Ausstellung wird ein Buch von LOHMANNdialog herausgegeben.

Vorschau / Jutta Konjer / Zeichnungen und Interventionen / Künstlerhaus Hamburg - Bergedorf

 

Die Zeichnung – hier im erweiterten Großformat – wird verräumlicht, ... Schließlich macht Jutta Konjer die Betrachter zu Mitwissern und Akteuren indem sie ein Ohr aus Porzellan an der mit flüchtigem Strich auf die Wand gezeichneten Tür horchen oder ein Bruchstück einer Maske mit spitzer Nase aus einem Vorhang blinzeln lässt.

 

Eine liebevolle Hommage an die alte Hündin Nike ist wohl die Hundeleine. Ganz klar ist da aber nicht, ob der Hund nun gerade mit der Leine um die Ecke verschwindet, oder ob der Kopf der Künstlerin immer noch diesem letzten sichtbaren Zeichen einer ungewöhnlichen langen Freundschaft verbunden ist.

 

Vernissage: Samstag 15. September 2018, 18h 

 

Dauer der Ausstellung bis 30. September

Künstleraus Hamburg - Bergedorf

Möörkenweg 18, 21029 Hamburg

 

Einführung: Ulla Lohmann

 

Zur Vernissage sind im Künstlerhaus Bergedorf auch alle Ateleirs geöffnet.

okork kroko / Jutta Konjer und Manfred Kroboth / Neuer Katalog / Juni 2018 / Hamburg

Jutta Konjer / Manfred Kroboth, blauer Sessel, 2013 C15, SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

Unter dem Titel okork kroko zeigen Jutta Konjer und Manfred Kroboth inszenierte Fotografien - Arbeiten von 2011 bis 2015 aus ihrem vielfältigen, umfangreichen gemeinsamen Werk

 

Kommunikation mit der Normalität

 

Die Kunst von kroko ist Kommunikation mit der Normalität. Zufällig entdeckte Fundstücke und Orte werden neu formiert. Gebrauchtes, Verworfenes, Abgestelltes wird regeneriert, der Isolation und Nichtigkeit enthoben und in die Bedeutsamkeit zurückgeführt. ...  Sie selbst beschreiben ihre Arbeit als: „…ein wieder in Erinnerung rufen von Dingen und Orten, die vergessen wurden, wertlos oder aus der Zeit gefallen sind. Wir tun dies mit Aktionen, die nur für die Kamera bestimmt sind. Wie bei einem Filmstill sind es Momentaufnahmen einer Geschichte, die vom Betrachter weiter gedacht werden kann.“ ...

 

Die Künstler arbeiten im Grenzbereich von Skulptur, Installation und Selbstinszenierung. Sie formieren fiktive Konstellationen der heutigen Konsumgesellschaft und reflektieren den kulturellen Umgang mit Natur und Umwelt. Der ernsthafte und doch spielerisch narrative Tenor, gepaart mit Witz und Ironie verleiht den Werken zugleich Spannung und Emotion, Gehalt und Tiefe. Jutta Konjer und Manfred Kroboth werfen mit ihren Arbeiten Fragen auf, die an Aktualität nichts vermissen lassen. Welche Wertvorstellungen hat eine Gesellschaft? Welche Bedeutung lässt sie diesen Werten zukommen? Wie haben sich Werte und deren Bewertung verändert? Wie geht eine Gesellschaft mit Ressourcen um? Ist sie zukunftsfähig in Entscheidungen und Entwicklungen? Mit überzeichneten Bildern schreibt kroko ein Psychogramm unserer Kultur, eine biografische Gesellschafts-Skizze am Beginn des 21sten Jahrhunderts mit den Themen Leben, Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Erhöhte Wachsamkeit in dieser Zeit ist geboten; denn nichts ist wie es scheint. 

Ulla Lohmann, Hamburg, Juli 2017 (Textauszug)

 

Der Katalog wurde unterstützt von C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

Klaus Geldmacher / Vordenker Award der Gesundheitswirtschaft / März 2018 / Berlin

Klaus Geldmacher, Einleuchtend, 2018

Den Vordenker Award 2018 erhielt Prof. Dr. Jens Scholz. Das mit dem Preis verbundene Kunstwerk gestaltete in diesem Jahr der Künstler Klaus Geldmacher.

 

"Seit den sechziger Jahren nutzt er Technik für seine inspirierenden Objekte. Der Umbruch der Digitalisierung verlangt von Managern und Unternehmern der Gesundheitsbranche jetzt, ihm nachzueifern sagt Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft. In diesem schwierigen Prozess gilt es nun sich nicht den Gesetzen der Technik zu unterwerfen, sondern den Kulturumbruch in den Betrieben aktiv zu gestalten."

 

Klaus Geldmacher, Einleuchtend, 2018, 30x40x20 cm,
Metall, Acrylglas, Kunststoff, Kabel, LED-Streifen, LED-Glühbirne,

elektronische Bauteile

Heinz Lohmann eröffnet die Ausstellung Four approaches to painting / 03. Februar 2018 / Düsseldorf

Viola Taxis, Hugo Mayer, Monique Becker und Anna Beckenbach

zeigen ihre aktuelle Malerei im Ballhaus Nordpark, Düsseldorf

 

Zentrale Werte neu ausloten und zuordnen

 

Ich bin so froh, Sie heute hier alle in der Ausstellung zu treffen und zu sehen, wie sie sich in der Betrachtung der Gemälde, die mit Hilfe einer uralten Kulturtechnik entstandenen sind, auf den Weg machen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Die Malerei bietet die Möglichkeit, dabei im wahrsten Sinne des Wortes abzuschichten, in Sphären vorzudringen, die zum Verständnis des Ganzen absolut erforderlich sind. Das Tolle an der Malerei der Neuzeit ist ihre Freiheit. Gelöst von der Verpflichtung, das Vergangene zu dokumentieren, kann sie Rätsel aufgeben, sie kann Widersprüche deutlich aufzeigen und sie kann sehr existentiell werden. Vielleicht ist es gerade das, was in einer Zeit immer rasanter werdenden Umbrüche von Prozessen und Strukturen weiterhilft. Vielleicht ist die Aufgabe der Kunst in der heutigen Zeit nicht so sehr, dieser unglaublichen Vielfalt in allen Verästelungen zu folgen, sondern genau das Gegenteil: mitzuhelfen, das Grundlegende, das Konstitutive zu betonen. Natürlich muss Kunst berühren, aufrühren, ja, auch verstören. Sie darf verunsichern und anecken. Aber die menschliche Existenz, unser Zusammenleben, beruht auf einer überschaubaren Zahl zentraler Werte, die es gilt, immer wieder neu auszuloten und einzuordnen, heute mehr denn je.

 Textauszug aus der Eröffnungsrede von Heinz Lohmann

Reihe dialogKULTUR / 30. Januar 2018 / Ausstellungsraum C15

Discussionen um aktuelle gesellschaftliche Themen

Unsere Gesellschaft ist in besondere Bewegung geraten. Da erscheint die Zukunft vielen Menschen unsicher. Perspektiven verschwimmen, vertraute Strukturen sind in Auflösung begriffen. Die Frage nach Orientierung drängt sich geradezu auf. Doch wo sind Inhalte, Gestaltungswille und Konzepte in Politik, Gesellschaft und Kultur?

 

Gesellschaft ohne Konzept! Kunst mit?

 

In einer Gesprächsrunde - unter der Moderation von Heinz Lohmann - sind wir der Frage nachgegangen, ob der Kunst in einer solchen Situation eine Rolle zukommen kann. Die Protagonisten dieses Abends waren der Konzeptkünstler falk von traubenberg und der Kunstmittler Hajo Schiff.