LOHMANNdialog
LOHMANNdialog

Aktuell 2022

mal Undenkbares denken - Dialog mit der Kunst 

"Ohne Kunst können wir uns unser Leben kaum noch denken. Dazu gehören untrennbar auch die Künstlerinnen und Künstler. Wir schätzen deren Kreativität und die Innovationskraft der Kunst … Ein Abend im Atelier schafft Abstand zum Alltagsgeschehen. Wer zu nah an die eigenen Probleme gerät, verliert die Realität aus dem Blick. Distanz ermöglicht Weitsicht und eröffnet Chancen, Perspektive zu gewinnen. Kunst fordert Offenheit und Toleranz. Sie ist Katalysator zum Verständnis im Wandel unserer Zeit.“

 

Ulla Lohmann, viele Jahre als Naturwissenschaftlerin leitend in der Umweltplanung und Heinz Lohmann  in führenden Positionen der Gesundheitswirtschaft tätig, legen jetzt ihr neues Buch, mit mehr als 70 Texten zur Kunst und Kultur und vielen Abbildungen vor. Die Aufsätze, Reden und Interviews aus den letzten 25 Jahren dokumentieren eindrucksvoll ihre besondere Motivation und Leidenschaft sich diesen Themen zu widmen.

 

Das Buch „mal Undenkbares denken Dialog mit der Kunst“, enthält außerdem

zwei kommentierende Beiträge der Kunsthistoriker und Journalisten

Hajo Schiff und Gisela Schütte

 

Es erscheint Ende Juni unter: ISBN: 978-3-86216-913-9  medhochzwei Verlag GmbH 

Weitere Publikationen  von LOHMANNdialog und dialogKULTUR

KULTURISTENHOCH2 (KH2) zu Gast in C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN 

Die Sammler, Ulla und Heinz Lohmann und jeweils eine Künstlerin stehen den Gästen im persönlichen Gespräch Rede und Antwort: 

 

Warum sammeln wir Kunst? Wie kam es dazu? Was hat es mit dem Ausstellungsraum auf sich? Warum wird man Künstlerin? Ist Künstler ein Beruf? Wie lebt / arbeitet man als Künstlerin? ... und viele Fragen mehr ...

 

"Gemeinsam mit LOHMANNdialog hat sich das Team von KULTURISTENHOCH2 (KH2) wieder ein tolles Angebot einfallen lassen, um Begegnung und Austausch der Generationen zu fördern und dabei spannende Themen zu bewegen. 

Auch diesmal stehen Kunst & Kultur im Fokus. Experimentelle Gegenwartskunst ist die Leidenschaft von Ulla und Heinz Lohmann. Das Sammlerehepaar lädt jeweils mehrere  KH2-Tandems in ihren nicht-kommerziellen Ausstellungsraum C15 ein. 

Gezeigt werden dort Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern mit aktuellen Positionen. Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografie, Video- und Computerkunst sind ebenso wie Mail Art vertreten."

 

Nach einer Einführung in die Sammlung durch Ulla und Heinz Lohmann konnten die Gäste mit einer Künstlerin ins Gespräch kommen. Im Februar war So-ah Yim, im März Jutta Konjer und im April Ilka Vogler anwesend.

Künstlerin So-ah Yim gestaltet Vordenker Award der Gesundheitswirtschaft 2022 

Der Abend der Preisverleihung in Berlin: Der Preisträger Helmut Hildebrandt - OptiMedis AG - mit seiner Familie, die Künstlerin So-ah Yim und Heinz Lohmann

Die koreanischen Künstlerin So-ah Yim – seit vielen Jahren in Hamburg zuhause - hat den Vordenker Award des Jahres 2022 gestaltet. Dieser Preis wird jährlich gemeinsam von der Initiative Gesundheitswirtschaft, der B. Braun Stiftung und dem Bibliomed Verlag an Persönlichkeiten verliehen, die mit ihren innovativen Ideen und Projekten ein Vorbild der Branche darstellen. 

 

Nach ihrem Studium der Malerei in ihrer Heimatstadt Seoul, hat So-ah Yim die Ausbidung in freier Kunst 1993 in Braunschweig fortgesetzt. Sie verbindet Erkenntnisse aus der eigenen fernöstlichen Kultur mit der reinen Farb- und Formensprache der europäischen Kunst der Minimalisten und Konstruktivisten.

Das Werk „Spes-Futurum“ ist eine vierteilige Arbeit, die in vielfältiger Weise zusammengesetzt werden kann. Das aktive Mitwirken der Betrachter stellt eine Beziehung zwischen Künstlerin, Kunstwerk und Publikum her. Die mentale Interaktion beeinflusst das Denken und die Kommunikation.

Die Farbe Schwarz erscheint der Künstlerin unendlich tief. In ihrer Vorstellungswelt führt sie an die Grenzen der Menschenwelt. So-Ah Yim: „Schwarz beruhigt das Herz, macht es unerschütterlich und den Menschen reif für neue Einsichten oder zumindest fähig zur Konzentration“.                                    

Text: Heinz Lohmann