LOHMANNdialog
LOHMANNdialog

2014

LOHMANN konzept bei add art - Unternehmen in Hamburg zeigen und fördern Kunst

Klaus Geldmacher, Licht-Klang-Objekt, Miss Merkel, 2010, Objekt Nr. 256 (Multiple 9/9), 45x40x25cm - Foto: falk von traubenberg

 

Zeitgenössische Kunst ist in den Geschäftsräumen von

LOHMANN konzept allgegenwärtig. Und so ist es nur folgerichtig, bei add art Hamburg im November 2014 dabei zu sein.

 

Vertreten ist ein breites Spektrum aktueller Positionen: Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografie, Video- und Computerkunst sowie Mail Art. Verbindender  Aspekt der Werke ist eine zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Phänomenen und deren potenziellen Entwicklungen. Ein deutlicher Akzent liegt bei der experimentellen Kunst. 


Alle Arbeiten sind im Besitz der Gesellschafter Ines Kehrein, Konrad Rippmann und der SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN.

Svenja Maaß /Saarländisches Künstlerhaus / Kunstverein Region Heinsberg

Svenja Maaß, Rechstshänder, 2013, 30x40cm

Saarbrücken

Gegenfüßler   Malerei   Svenja Maaß 

bis 9. November 2014 

Saarländisches Künstlerhaus  

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Textbeitrag von Ulla Lohmann

 

"... Pinsel, Farbe und Leinwand könnten endgültig der Vergangenheit angehören, eingepackt in den Instrumentenkoffer einer vormedialen Zeit.

 

Nicht so bei der Künstlerin Svenja Maaß. Sie malt mit immenser Energie, scheinbar grenzenloser Phantasie und äußerster Präzision. Leinwand, Buchbinderkarton, Aluminium oder Transparentpapier sind das Trägermaterial. Ihre Bilder können durchaus als gegenständlich bezeichnet werden, aber sie sind dennoch keineswegs Abbild. Sie zeigen zwar Bekanntes und stellen trotzdem nicht die Wirklichkeit dar. Irgendetwas fehlt. Irgendetwas ist zu viel. Irgendetwas ist unpassend, auch wenn die Werke noch so klar und unmittelbar daher kommen. Es bleibt immer eine Irritation, ein Art von Bildstörung, die sich sehr bald zu einer Verstörung auswächst. Der erste Eindruck trägt kaum über den Moment hinaus. Da helfen selbst die Titel, von denen ja gelegentlich Orientierung erhofft werden kann, auch nicht weiter. Hier wäre „o. T.“ vielleicht hin und wieder sogar eine Entlastung. Aber nein, man ist ganz auf sich gestellt. ...

 

Gegenfüßler, Antipoden, Spiegelungen, das sind Reflektionen des Bekannten und doch niemals dasselbe. Sie sind immer eine Gegenposition, das Andere, das Duale im Selbst, auch wenn es noch so gleich erscheint. Reflektion bedeutet aber auch nachdenken, weiterdenken und das heißt Fortschritt und Erneuerung. Die Antipoden sind ein ebenso evolutionäres wie revolutionäres Produkt. Hier stellen sich die Bilder „vom Kopf auf die Füße“."

Textauszug von Ulla Lohmann aus dem Katalog

Heinsberg   

l o o k a l i k e s   Malerei   Svenja Maaß 

bis 07. Dezember 2014

Kunstverein Region Heinsberg   Horster Hof   Heinsberg - Unterbruch

Die Ausstellung wurde von Ulla Lohmann eröffnet

 

Aachener Zeitung: 12. November 2014 und 17. November 2014

Sella Hasse Kunstpreis 2014

Kyung-Hwa Choi-Ahoi, 5160 Tagebuch-Notiz

Gewinner des Sella Hasse Kunstpreises 2014

 

wearevisual - Marc Einsiedel und Felix Jung

Kyung-Hwa Choi-Ahoi

Cordula Ditz

 

Eröffnung und Preisverleihung 10. September

FRISE   Künstlerhaus Hamburg e.V.   Arnoldstrasse 26 - 30   Hamburg

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Arbeiten der Preisträger und

Textbeiträgen von Almut Broër und Ulla Lohmann  

Herausgeberin ist der Sella Hasse e. V.

 

"„Die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen der Zeit“ hat die Künstlerin Sella Hasse ein Leben lang motiviert, mit den ihr damals gemäßen „künstlerischen Mitteln Position zu beziehen“. Das war vor über 100 Jahren. Vieles ist seitdem anders geworden. Aber die Kernfrage, wie künstlerisches Arbeiten sich im gesellschaftlichen Kontext darstellt ist nach wie vor von elementarer Bedeutung. 2014 zeichnet der Sella-Hasse-Preis Künstler aus, die in ihrer Arbeit insgesamt oder in einer besonderen Werkgruppe diesen Zusammenhängen nachgegangen sind. ...

 

In einer Gesellschaft ubiquitärer, sich pausenlos erneuernder Wirklichkeiten scheint es heute gelegentlich notwendig die Realität zu erforschen, sich Tatsachen zu vergegenwärtigen und den Ist-Zustand der Verhältnisse aufmerksam zu dokumentieren. Die künstlerische Sicht auf die Dinge kann sich dem künstlichen, entfremdeten Geschehen kritisch stellen und in der Auseinandersetzung subtil kreativ darauf reagieren, so wie es die Preisträger gemacht haben."

 

Textauszug von Ulla Lohmann aus dem Katalog

Maria und Natalia Petschatnikov / Birds / Ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum Berlin

Maria und Natalia Petschatnikov, 100 Birds, Installation, 2014

 

Maria und Natalia Petschatnikov

 

Birds

 

Installation auf dem Tepelhofer Flugfeld

 

Skatepark Berlin-Tempelhof, Parkeingang Oderstraße

bis 31. Oktober 2014

Sigrid Sandmann / Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

Sigrid Sandmann, Installation, 2014

 

Sigrid Sandmann

 

Scheinwerfer.

 

Teil 2 / bis 05. Oktober 2014 

Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

 

Teil 1 / 11.2013 bis 03.2014: u. a. mit Klaus Geldmacher und Francesco Mariotti ebenfalls Künstler der SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

János Nádasdy / Katalog und Ausstellung zum 75. Geburtstag

János Nádasdy Katalog-Cover

 

 

János Nádasdy

 

Niemandsland

 

bis August 2014 

 

Schloss Landestrost   Schlossstraße 1   Neustadt a. Rbge.

 

Der Katalog enthält einen Textbeitrag von Ulla und Heinz Lohmann

Barbara Böttcher im GEDOK Kunstforum Hamburg

Barbara Böttcher, In der Hölle ist der Teufel los, 2009, Ausschnitt aus 40 x 35 cm, Foto: Jacques H. Sehy, C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN

Barbara Böttcher

 

Linien, Schichten und Mutationen

 

April / Mai 2014

Die Ausstellung wurde von Ulla Lohmann eröffnet 

 

GEDOK Kunstforum   Lange Reihe 75   20099 Hamburg

 

"Die Intention der Künstlerin ist es offenbar, den Blick erst einmal auf das Zeichnerische, das Strukturelle und Organische ihrer Arbeiten zu lenken. Sie will das Sehen, die Betrachtung an den Anfang stellen. Sie beginnt mit der Linie, ein ebenso einfaches, wie wirkungsvolles Instrument künstlerischen Ausdrucks. Die Verbindung zwischen zwei Punkten - interpretatorisch könnte man sagen: zwischen zwei Polen - ist ein wahres Multitalent.

... das, was die Künstlerin in ihren Arbeiten als Schichten bezeichnet, erweist sich bei genauerer Analyse als malerisch ausgearbeitetes Netzwerk farbiger, sich überlagernder Linien auf grundiertem Maltuch.

... Das gesamte Geschehen gerät in Schwingung.

Und nun zu den Mutationen. Auch hier ist Bewegung, Dynamik, Veränderung im Spiel. ... Erzeugt und genährt wird dieser Eindruck immanenter Bewegung lediglich durch eine einzige kleine Figur: als Solitär, als deren Vielfaches, ja sogar als deren fragmentarisch Rudimentäres. Wie und wo auch immer die Künstlerin diese Gestalt agieren lässt und ihr charakteristisches Accessoire einsetzt, der Teufel mit seinem Dreizack bestimmt das Geschehen."

 

Textauszug aus der Eröffnungsrede von Ulla Lohmann